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Harry Lehmann "Konzeptkunst als Inbegriff der Avantgarde" Öffentlicher Eröffnungsvortrag

Sonntag, 26. Juni 2016, 18.30 Uhr. Öffentlicher Eröffnungsvortrag der Sommerakademie 2016

Begrüssung: Madeleine Betschart, Leiterin Centre Dürrenmatt Neuchâtel
Einführung: Andreas Mauz, Co-Organisator Sommerakademie

Schaut man im Rückblick auf die verschiedenen Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts, dann teilen sie zumindest eine Charakteristik: Sie verstanden sich immer als radikales Gegenprogramm zur Tradition, sie versuchten diese in Anti-Werken außer Kraft zu setzen. Eine Art Nullpunkt in dieser Bewegung stellt die Konzeptkunst dar. Lässt sich diese als Inbegriff der Avantgarde verstehen, spricht viel dafür, eine Theorie der Avantgarde zunächst an der Konzeptkunst der 1960-er Jahre auszurichten.

Harry Lehmann lebt und arbeitet als Philosoph in Berlin. Seine theoretischen Interessen liegen in den Bereichen Ästhetik, Kunstphilosophie, Musikphilosophie,
Systemtheorie und Gesellschaftstheorie. Aktuelle Veröffentlichungen: Gehaltsästhetik. Eine Kunstphilosophie (Fink 2016), Die digitale Revolution der Musik. Eine Musikphilosophie (Schott 2012).


Eintritt: CHF 10.–
Reservationen: 058 466 70 60, cdn@nb.admin.ch