Babel – Hochmut kommt vor dem Fall
Von 24. April bis 16. August 2026
Friedrich Dürrenmatt, Line Marquis, Antoinette Rychner, Peter Aerschmann, Hansjürg Buchmeier, Erica Pedretti, Antoine Roegiers, Du Zhenjun
Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Hybris: jenem Hochmut, der die Menschheit zur Masslosigkeit verleitet.
Der Turmbau zu Babel verkörpert für Friedrich Dürrenmatt die Hybris, diesen Grössenwahn, der die Menschen dazu verleitet, jegliche Grenzen zu überschreiten. Sein ganzes Leben lang beschäftigte er sich schreibend und zeichnend, in Theater- und Musikstücken mit diesem Thema. Ausgehend vom Turmbau zu Babel und weiteren Motiven hinterfragt er die Arroganz des Menschen, mit der dieser seinen eigenen Untergang herbeizuführen vermag – wobei er stets auch die Hoffnung im Blick behält, dass aus dem Zusammenbruch neue Welten hervorgehen können.
In einer Zeit, wo die planetaren Grenzen geleugnet werden, wo ein technologischer Gigantismus, ein Wachstumskult und ein transhumanistisches Streben nach Unsterblichkeit vorherrschen, gewinnt der aus dem antiken Griechenland stammende Begriff der Hybris angesichts der aktuellen Herausforderungen an Bedeutung.
Die Künstlerin Line Marquis und die Autorin Antoinette Rychner wurden eingeladen, Werke in Zusammenhang mit der Ausstellung zu kreieren, die ebenso Arbeiten von Peter Aerschmann, Hansjürg Buchmeier, Erica Pedretti, Antoine Roegiers und Du Zhenjun zeigt.
Die Ausstellung wird von einem Cahier des CDN und einer Podcast-Serie begleitet.
Vernissage: Freitag, 24. April um 18 Uhr
Öffentliche Führungen mit Julia Röthinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin:
- 24. Mai von 14 Uhr bis 15 Uhr im Rahmen des Museumstages
- 1. August von 18 Uhr bis 19 Uhr im Rahmen der Veranstaltung zum Nationalfeiertag
- 16. August von 14 Uhr bis 15 Uhr im Rahmen der Finissage

