Josephine Rothäuser
In ihrer künstlerischen Arbeit ergründet Josephine Rothäuser die Konflikte von Leinwand und Farbe in intuitiv reaktiven Prozessen, um sich in ausgereizten Körpergefügen wieder zu verbinden.
Die Schnittstelle zu ihrer Arbeit im Bezug zu Dürrenmatts Werk, findet sie in der Spannung zwischen aktiver und passiver Zerstörungskraft und die offene Möglichkeit eines unbestimmten Ausweges.
Josephine's Arbeitsentwurf setzt sich mit Friedrich Dürrenmatts mythologischen Darstellungen auseinander, insbesondere mit seiner malerischen Interpretation des Prometheus. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit dem Nicht-Erzählten und Nicht-Gezeigten – jenen Leerstellen, die neue Zugänge zu bekannten Erzählungen eröffnen. Durch archivarische Annäherungen werden Prozesse der Entmythologisierung angestossen, auf der Suche nach neuen Sinnbildern und alternativen Erzählformen.


