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Florine Kirby

Im Mittelpunkt von Florine Kirbys Arbeit steht ihr eigenes Leben und ihre Beziehung zu den Erinnerungen. Mit ihrer Malerei möchte sie einen Einblick in die tiefen Bereiche der menschlichen Erfahrung bieten, die Ängste konfrontieren, die mit der Unsicherheit verbunden sind und schliesslich einen Raum für Introspektion und Kontemplation schaffen.

Florine entwickelt eine Faszination für die Themen der Begegnung mit dem Anderssein und der Einsamkeit des Minotaurus, der auch ein Spiegelbild von Dürrenmatt ist. Sie ist auf der Suche nach Friedrich Dürrenmatts Auseinandersetzung mit seinem eigenen Leben und seiner Psyche in seinem Werk.

Dieses Bild spiegelt den Charakter und die kargen Züge meines eigenen Vaters wider. Die Brille ist heruntergefallen. In einer Dunkelkammer bin ich blind geworden. Ich kann alles sehen. Die Erinnerungen sind noch da.

Dieses Bild handelt von Dürrenmatts Konfrontation mit seinem eigenen Ich in «Minotaurus» und davon, wie er sein eigenes Leben in seinem Werk versteckt hat. Mit dieser Arbeit möchte ich die Aufmerksamkeit auf den autobiografischen Charakter seines Werks lenken.

Dieses Bild ist das, was ich nicht sehen kann. Eine komplette Illusion. Das Wahre: der Schmerz. Sie bleibt immer da. Sie ist sichtbar.

Dieses Bild beschäftigt sich mit der Trauer des Minotaurus (Dürrenmatt), als seine erste Frau stirbt. Im «Minotaurus» geht es um beunruhigende Gefühle. Inwiefern beeinflusst das Leben eines Künstlers seine Arbeit? Das ist eine Frage, die mich in meiner künstlerischen Praxis beschäftigt. Dürrenmatt hat mir einige «pistes» gegeben.